Nicht immer blind folgen…

Wenn Firmenchefs und Manager mit Aktien ihrer eigenen Firma dealen, muss das der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemeldet werden, und damit werden diese Deals öffentlich. Na ja, wenn ein Insider Aktien seiner eigenen Firma kauft, dann sollte man doch blind zuschlagen, oder? Nicht immer. Sharewise , nach eigenen Angaben die erste Finanz-Community, die Anlegerschutz mit dem Web 2.0 verbindet, hat 1,547 so genannte Director’s Dealings, die bei der BaFIN in den letzten sechs Monaten gemeldet wurden, genauer untersucht. 1,316 Käufen standen lediglich 231 Verkäufe gegenüber. Doch bei 914 Insider-Deals war die Kursentwicklung anschließend negativ. Den Vogel schoss Maxdata-Aufsichtsrat Siegfried Kaske ab. Er kaufte am 25. Mai Maxdata-Aktien zu 1, 75 Euro. “Nach der zwischenzeitlich bekannt gegebenen Insolvenz des Unternehmens notierte die Aktie am 28. Juli bei 0,32 Euro - was einem Verlust von 80,6 Prozent entspricht”, schreibt Sharewise in einer Pressemitteilung. Also sollte man den Insider-deals nicht immer blind folgen…

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