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Archive für 11.7.2008
Über Skypen
11.7.2008 von rolf.

Skypen (neudeutsch = telefonieren über das Internet) macht Spaß. Es ist natürlich kein gleichwertiger Ersatz für einen schnellen Anruf im Inlands- Festnetz, da hat man schließlich eine Flatrate. Aber wenn man über den Globus verteilt ist, spart man eine Menge Gesprächsgebühren. In Las Vegas ist es uns gelungen, vor dem Frühstück - in Deutschland war es früher Abend - eine Dreierkonferenz zu schalten. Die eine Tochter in Berlin, die andere Zuhause. Man kann stundenlang quatschen - das hat was. Jedenfalls habe ich beschlossen, meinen Asus EeePC demnächst überall mitzunehmen. 900 Gramm sind erträglich - und zumindest in den USA scheint es kein Motel- Zimmer mehr ohne Internet- Anschluss zu geben. Moderne Zeiten…
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Rummel satt
11.7.2008 von rolf.
Uff! Zwei Tage in Las Vegas sind mehr als genug, man ist froh, wenn man wieder weg ist. Diese Gigantomanie (150.000 Hotelbetten) erschlägt einen. Die Massen (35 Millionen Besucher im Jahr), die sich bei 95 Grad F. über den Strip wälzen, erschlagen einen. Die Kakophonie von Musik, dem Gebimmel der Spielautomaten und der ständigen Anmache (hot Girls in Your Room in less than 20 min.!) erschlagen einen.
Da kann man nur verrückt werden, wie nebenstehendes Bild zeigt.
Ich möchte nicht wissen, was diese künstliche Mega-Stadt an Ressourcen verschlingt. Die Hotelgäste werden gebeten, aus Umweltschutz- Gründen ihre Handtücher zweimal zu benutzen. Wow, wie süß! Das beruhigt das Gewissen! Ich möchte auch nicht wissen, was mit dieser Stadt passiert, wenn Fidel Castro stirbt und Havanna, das Vorbild von Las Vegas, zum Abschuss freigegeben wird für die globalisierte Vergnügungsindusrtrie..

Da kann man nur als Philosoph in die Wüste fliehen, und wenn, dann gleich richtig. Nordwestlich von Las Vegas liegt das Death Valley, in dem wir heute 120 Grad Fahrenheit gemessen haben. Das Bild zeigt die Landschaft, wie man sie vom berühmten Zabriskie Point aus sieht. Anschließend fährt man durch eine Geröll- und Salzwüste, das Bad Water Basin, dort ist man rund 90 Meter unter dem Meeresspiegel. Station machen wir heute in einem Nest namens Bishop, von dort ist es nicht mehr weit zum Yosemite Park. Das wird ein Gegensatz: erst Wüste, dann grüne Gebirgsidylle a la Zermatt…
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